Madame Katz

die Katz, der Garten und wenig Fernmündliches

15. Mai 2013
von Susanne Butz
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Mords Phantasien

Damit diese nächtlichen Träume mit Mord und Totschlag mal aufhören. Immerhin guck ich schon ewig kein Fernsehen mehr. Vielleicht sollte ich auch zukünftig die #tatort-Tweets filtern. Jedenfalls hat mein Hirn genug Grusel und meine Wohnung braucht für andere Dinge Platz und deshalb:

Krimistapel

Mag wer den einen oder anderen Krimi haben? Hier die PDF-Liste dazu.
Mail an butz@ und dann der Domainname. Oder antwittern.

12. April 2013
von Susanne Butz
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Blogpostumzug

Moinmoin.

Wer Madame Katz im RSS-Feed hat, bekommt gleich ein paar Posts älteren Datums reingezogen: ich ziehe meine Posts aus dem Ach, guck mal-Blog hier rüber, da dieses Blog demnächst gelöscht wird.

Aber manchmal liest sich ja auch ein ein Jahr altes Post wieder ganz neu. Bei dieser Fülle tagtäglich. Nä?

25. März 2013
von Susanne Butz
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Butterkuchen

Butterkuchen heißt Butterkuchen, weil auf ihm Butter liegt.

Sollte ich mir einfach merken. Und nicht glauben, dass 200g Butter als Belag auf den Hefeteig vielleicht ein bisschen viel ist. Denn es ist *Butter*kuchen. Basta. Ich muss das Blech ja nicht auf einmal aufessen.

Also: auf das Blech Hefeteig müssen 200g Butter.

Sonst könnt ich ja gleich in die 80er zurück mit ihrem Wahnsinn von Quark im Tiramisu, um Kalorien zu sparen.

(Warum allerdings die eine Bäckerei bei uns ihr Weihnachtsgebäck immer mit “guter, guter” Butter bewarb, weiß ich immer noch nicht. Und das Butterkuchenrezept hab ich aus Annik Weckers “Anniks göttliche Kuchen”.)

7. März 2013
von Susanne Butz
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Schnapsdrosseltour: VHS-Weinprobe

Grünen Tee schmecken sie. Und Kirsche schmecken sie. Und Erdbeeren. Und Marzipan.

Und ich merk nicht mal den leichten Kork der einen Flasche. Bzw. erst nach dem dritten Schmeckversuch (“schnabulieren” war das Zauberwort). Hätte er den Kork nicht zuvor angekündigt, hätt ich es vermutlich eh nicht gemerkt.

Neee. Für Wein bin ich nicht sensibel genug. Ich komm über “schmeckt” – “schmeckt mir nicht” einfach nicht drüber raus. Unter den zehn verkosteten Flaschen waren zwei oder drei, bei denen ich gesagt hätte “schmeckt”.

Immerhin wusste ich, dass ein Vanillegeschmack vom Fass stammt – wozu so ne Whisky- und Schnapsvorbildung doch gut ist! Neu gelernt hab ich, dass Chardonnay diesen Vanilleton des Eichenfasses unterstützt. Und dass junge Weine ins Bläuliche tendieren und ältere ins orange-braune.

Aber sonst? Nee, das war nix für mich, das mit dieser VHS-Weinprobe.

Der Offliner verspricht mir sowas in richtig gut. Den Versuch mach ich noch. Ansonsten lass ich mich besser weiterhin von denen mit Weinen überraschen, die sich damit auskennen. Und bleibe bei Whisky und Schnaps. Diese Tastings waren sehr viel lustiger. Und persönlicher (was ein runder Tisch, bei dem sich alle ansehen im Vergleich zu einer langen Tafel mit Dozenten am Kopfende ausmachen kann).

die "Tafelrunde" - Weißwein nachgießen

14. Februar 2013
von Susanne Butz
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Kurz gesprungen

Ich habe keinen Fernseher. Ich habe meine Twittertimeline, die mir zeitnah berichtet, was da so läuft.

Gestern zum Beispiel der ARD-Bericht über Leiharbeiter_innen bei Amazon. In der FAZ eine Frühkritik dazu. Was ich da lese, ist nicht neu. Über Arbeitsbedingungen und Steuerverhalten bei Amazon gibts schon länger Berichte.

Dass das kleine Geschäft, das keiner Ketten angehörte, schließen muss, wird brav bedauert. Ach, und diese schrecklichen Zustände in diesen Bekleidungsfabriken. Und ganz neu das Ding mit dem Pferdefleisch.

“Jaha, und Susanne, DU HAST DOCH AUCH EIN IPHONE! EINSELF!” [mit den Discounter-Tüten aus der Szene rausch]

Was ich nicht verstehe: dieses “bei Amazon bekomme ich das aber 10% billiger”.

Ist das Weiterdenken so schwierig, dass sich das “hier billiger, dort billiger” letztendlich bei sich selbst rächt? Bei irgendjemandem landet doch zum Schluss die Zeche. Was hier nicht mehr produziert wird, fehlt als Arbeitsplatz, Steuern, Infrastruktur, Kommunikation, Lebendigkeit. Wenn Preise gedrückt werden, kann der Laden vor Ort nicht mithalten. Wenn Preise gedrückt werden, muss in der Produktion gedrückt werden. Dann gibts eben wieder mal einen Lebensmittelskandal, der heute heftig rauscht – und übermorgen vergessen ist.

Sterben müssen wir ja eh alle und deshalb ist es wurscht, mit welchen Mitteln Pflanzen und Tiere hochgezogen, Textilien, Spielzeug, XYZ schick und preiswert hergestellt wurden. Oder so.

“UND IN DEINEM BIO GIBT ES AUCH SKANDALE! EINSELF!”

Als sei irgendeine Gruppe vor schwarzen Schafen gefeit. Aber Hirn einschalten und über sein Tun zu sinnieren, hat noch niemandem geschadet. Wer will denn für 2,40 €/h arbeiten? Aber die Milch bitte nicht mehr als 49 Cent?

Ich nehme die Leute aus, die wirklich wenig Geld haben. Die in einer ländlichen Infrastruktur leben, in der es eben kaum Möglichkeiten gibt, auszuwählen. Ich sehe auch über die Primarktüten in den Händen von Jugendlichen drüber weg – sollen sie sich austoben in ihrem Ausprobieren und Dazugehören. Um mich rum sehe ich jedoch genügend Menschen mit ausreichend Geld. Es geht nicht um Hundertprozentigkeit. Aber die Idee, in bestimmten Bereichen – in denen es mittlerweile viele Alternativen gibt – nicht der Gedankenlosigkeit nachzugeben. Um die geht es.

Ansonsten könnt Ihr Euere Aufgeregtheit gerne sein lassen.

11. Februar 2013
von Susanne Butz
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#nomnomnom – Nuss-Karamell-Tarte

Ein Fast-Rezept. Fürs Ganz-Rezept ist mir das Copyright-Gedöns zu hakelig. Auch wenn ich auf der re:publica gelernt habe, dass Rezepte gemeinhin nicht einer Schöpfungshöhe entsprechen, die Copyright-Gedöns nach sich ziehen können.

Aber: wer in der Lage ist, eine Tarte zu backen, ist auch in der Lage, diese Tarte mit rudimentären Angaben zu backen. Es geht ja ums Prinzip. Und das Prinzip ist enormes #nomnomnom (ein klein bisschen ist mir schon schlecht).

Anschnitt der Nuss-Karamell-Tarte

Das Originalrezept ist eine Pekannuss-Karamell-Tarte in Yvette van Bovens “Winter”, 2012 bei Dumont Köln erschienen. Eine bunte Mischung aus Koch- und Backbuch. Einschließlich Anleitungen für Ochsenwurst und Apfelwein.

Die Zuckermenge im Tarte-Original lässt sich problemlos reduzieren, finden sowohl meineeine als auch die Mitesser_innen.

Der Boden ist ein üblicher Tarteteigboden aus Mehl, Zucker, Butter, einem Ei und einer Prise Salz.

Die Füllung besteht aus zerlassener Butter, Zucker, Sirup, drei Eiern und Sahne, die verrührt auf den Tarteboden kommen und oben drauf die angerösteten Nüsse. Mangels Pekan nahm ich Wal- und Haselnüsse, ein paar Mandelstifte hatte ich noch, Zedernkerne und ein bisschen Sesam. Das macht das Schneiden zwar etwas schwieriger, aber das ist ja alles immer nur eine Frage des scharfen Messers, findet der Offliner. Er nahm sich Sahne dazu.